Eine Untersuchung sollte nicht unbegrenzt offen bleiben. Sobald die geplanten Prüfschritte erledigt sind, der kritische Zustand verschwunden ist oder genügend Informationen für eine gezielte Maßnahme vorliegen, lohnt sich ein strukturierter Abschluss. Dabei ist „unklar“ ein zulässiges Ergebnis.
Ergebnis statt Geschichte
Der Abschluss sollte knapp festhalten: Was war der Ausgangsbefund? Welche Prüfungen wurden durchgeführt? Welche Beobachtungen sprechen für oder gegen eine vermutete Erklärung? Was wurde anschließend verändert oder bewusst nicht verändert?
Vier sinnvolle Zustände
Eine Hypothese kann durch die vorhandenen Beobachtungen gestützt, eher verworfen oder weiterhin unklar sein. Daneben gibt es Fälle, in denen keine Ursache bestimmt wurde, aber kein weiterer Handlungsbedarf besteht, weil sich der Verlauf normalisiert hat. Diese Kategorien sind hilfreicher als ein künstlicher Prozentwert für „Sicherheit“.
Wissen fürs nächste Mal bewahren
Ein abgeschlossener Befund bleibt Teil der Aquarium-Historie. Bei einem späteren ähnlichen Verlauf kann dadurch schneller geprüft werden, ob dieselben Bedingungen erneut auftreten oder ob ein ganz anderer Kontext vorliegt.