Garnelen

Neocaridina davidi

Robuste Zwerggarnele für gut strukturierte Becken; Filteransaugung, Kupfer und Wasserhygiene sind wichtiger als die verbreitete Bezeichnung „pflegeleicht“.

Neocaridina davidi

Temperatur16–26 °C
pH6,0–7,5
Härte5–22 °dH
Größebis etwa 2–3 cm
SozialKolonie / Gruppe
Gruppeab 10 Tiere
Beckenab 30 l
RegionOstasien
Fortpflanzungdirekte Entwicklung im Süßwasser

Neocaridina davidi umfasst im Hobby zahlreiche Farbzuchten. Der Schweizer Dachverband der Aquarien- und Terrarienvereine führt die Artengruppe in einem eigenen Haltungsmerkblatt.

Wasserprofil

Das SDAT-Merkblatt nennt 16–26 °C, pH 6,0–7,5, 5–22 °dGH und 4–15 °dKH. Aquarium-Land nutzt für den Wasserwertcheck Temperatur, pH und GH; KH und Leitwert bleiben zusätzliche Kontextwerte.

Becken und Gruppe

SDAT nennt mindestens 30 Liter. Aquarium-Land plant eine Startgruppe ab zehn Tieren, damit Verhalten, Vermehrung und Beobachtung nicht auf wenige Einzeltiere reduziert werden.

Filter und Chemikalien

Sehr kleine Jungtiere können an ungesicherten Ansaugungen gefährdet sein. Das Merkblatt warnt zudem vor Kupfer sowie ungeeigneten Medikamenten und Mitteln. Ein „garnelensicherer“ Filtereinlass gehört deshalb in den Einrichtungsplan.

Gesellschaft

Kleine friedliche Fische können möglich sein, Junggarnelen sind jedoch potenzielle Beute. Dichte Moose, feine Pflanzen, Laub und strukturierte Rückzugsräume sind nicht nur Dekoration.

Quellen & Datenbasis

  1. SDAT – Merkblatt Zwerggarnelen 2024 – Wasserwerte, Beckengröße, Einrichtung, Futter, Filter- und Kupferhinweise; 2026 geprüft.