Viele Veränderungen im Aquarium lassen sich erst sinnvoll einordnen, wenn nicht nur das Beckenwasser, sondern auch das verwendete Wechselwasser dokumentiert ist. Leitungswasser kann sich saisonal oder nach Arbeiten am Versorgungsnetz verändern. Osmosewasser ist chemisch anders zu bewerten als Leitungswasser, und aufgesalztes oder gemischtes Wasser folgt nicht automatisch einer einfachen pH-Rechnung.

Quelle separat erfassen

Notiere für jede verwendete Quelle die Werte, die du tatsächlich gemessen hast: insbesondere GH, KH und Leitwert. Bei häufigen Temperaturunterschieden kann auch die Temperatur sinnvoll sein. Ein pH-Wert darf gespeichert werden, sollte aber beim Mischen nicht linear hochgerechnet werden.

Mischungen als Näherung

GH, KH und Leitwert lassen sich für zwei Wasserquellen als erste Näherung gewichtet rechnen. Das hilft bei der Planung von Litermengen. Danach gehört jedoch eine Kontrollmessung zum sauberen Ablauf. Aufhärtesalze, Puffer, Säuren und andere Stoffe können reale Ergebnisse verändern. Die Dokumentation soll deshalb reproduzierbare Vorbereitung ermöglichen und keine Laboranalyse vortäuschen.